zurück
Elegantes Stillleben: Eine dunkle Holzoberfläche mit aufgeschlagenem Notizbuch, Schreibfeder, goldenem Siegel und einer Kaffeetasse in den Farben Weiß und Bordeauxrot.

Hinter den Worten

Neuester Beitrag

26.03.2026

Videos zu diesem Beitrag:

Ostern 2026

Für die meisten von uns ist Ostern nicht zu wichtig wie Weihnachten, tja, warum eigentlich? Vermutlich weil es international nicht so bekannt ist?

Ostern ist für mich eine Zeit, in der Geschichten näher an das Leben rücken. Vielleicht, weil der Frühling selbst erzählt: von Neubeginn, von Licht, von kleinen Wundern, die man nur sieht, wenn man langsam genug schaut. Für die Christen unter uns ist Ostern genau das – ein Wunder, ein Neubeginn.

Dieses Jahr möchte ich euch mitnehmen hinter die Worte – dorthin, wo meine Ostertexte eigentlich entstehen.

Warum Karl ein Landei ist
Karl ist ein Landei im besten Sinne. Viele kleine Beobachtungen aus meinem Alltag haben sich in seine Geschichte geschlichen: die Art, wie Tiere manchmal klüger reagieren als Menschen, der trockene Humor, der auf dem Land oft die beste Medizin ist, und dieses stille Wissen, dass man Probleme nicht wegredet, sondern anpackt.
Darum ist Karl so geworden, wie er ist: jemand, der zuhört, bevor er handelt – und der Ostern rettet, ohne es zu dramatisieren.

Das Brot der Hoffnung
Diese Geschichte trägt einen anderen Ton. Sie ist christlich geprägt, aber leise, wie ein Gebet, das man nicht laut spricht.
Ich habe sie geschrieben, weil mich der Gedanke berührt hat, dass Hoffnung oft im Verborgenen wächst. Im Text heißt es: „Heute ist der Tag, an dem wir aushalten müssen, dass Gott schweigt.“
Und später erkennt Beata: „Das Wunder beginnt in der Wärme des Wartens.“
Für mich gehört diese Art von Hoffnung zu Ostern wie das Licht zum Morgen.

Die drei Stimmen am Brunnen
Diese Erzählung ist der philosophische Teil des Osterprogramms. Sie beginnt mit den Worten: „Die Welt ist laut geworden. Jeder spricht, doch nur wenige hören zu.“
Ein Wanderer verlässt den Lärm der Stadt und begegnet am Brunnen drei Stimmen: Sokrates, Jesus und Rumi.
Sie schenken ihm drei Schlüssel:
• Demut – „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“
• Unterscheidung – „Prüft alles, behaltet das Gute.“
• Wachsamkeit – „Vertraue – aber binde dein Kamel fest.“
Diese Geschichte führt zurück zu einem klareren Blick, einem ruhigeren Herzen und einem wachen Geist – und passt damit wunderbar zu Ostern als Zeit der inneren Klärung.

In Luce – eine kraftvolle Hymne
„In Luce“ ist fast nebenbei entstanden – ein Impuls, ein Klang, ein Satz. Und plötzlich war da eine Hymne, die viel größer wirkte als der Moment, in dem sie geboren wurde.
Für mich ist sie ein Lied des Aufbruchs, des inneren Leuchtens, ein Text, der die Kraft des Lichts feiert, ohne laut zu werden.

Licht der Stille
Dieser Text ist persönlicher. Er trägt ein eigenes Erlebnis in sich – eines, das sich nicht erklären muss, weil es in den Zeilen selbst weiterlebt.
„Licht der Stille“ ist ein Moment, der mich gefunden hat, als ich ihn am wenigsten erwartet habe. Ein Augenblick, der sich wie ein warmer Mantel um die Seele legt.
Vielleicht ist das der Grund, warum dieser Text so ruhig geworden ist: Er wollte nicht beeindrucken, sondern erinnern.

All diese Texte gehören für mich zu Ostern: Humor, Hoffnung, Weisheit, Kraft und Stille.
Fünf verschiedene Wege, das Licht zu betrachten – und doch gehören sie zusammen.
Ich wünsche euch ein Osterfest voller kleiner Wunder, leiser Freude und Momente, die dich sanft ins Licht führen.

Hinter den Worten – Wohin Resonanz führt

Es gibt Momente, in denen ein Projekt nicht einfach weiterläuft – wie etwa das klingende Adventsbuch –, sondern sich verwandelt. Die Resonanz der vergangenen Wochen fühlt sich genau so an: wie ein stilles Umschalten, das niemand geplant hat und das doch vollkommen folgerichtig wirkt.

Seit dem Jubiläums‑Adventsbuch 2025 hat sich unser Publikum geöffnet. Menschen, die uns seit Jahren begleiten, stehen nun neben jenen, die erst vor wenigen Wochen oder Tagen den Weg zu uns gefunden haben. Zwischen ihnen entsteht etwas, das ich kaum anders nennen kann als einen „gemeinsamen Raum“.

Ein Raum, in dem Beiträge – egal ob Poesie, Geschichten oder Seelensätze – nicht nur gehört, sondern geteilt werden. Ein Raum, in dem Zuhören wieder ein ganz bewusstes Handeln ist. Eine Entscheidung gegen den schnellen Konsum. Ein Raum, in dem Worte nicht nur klingen, sondern wirken.

Diese Veränderung stellt eine Frage, die mich in den letzten Tagen immer wieder begleitet:

Was entsteht, wenn Resonanz sichtbar wird?

Vielleicht neue Lieder, die gerade im Studio Form annehmen. Vielleicht Geschichten, die schon lange an die Tür klopfen. Vielleicht Formate, an die wir bisher nur im Vorbeigehen gedacht haben. Oder etwas, das wir noch gar nicht benennen können.

Denn Resonanz ist kein Ziel. Sie ist ein Hinweis, ein Fingerzeig. Und so stehen wir am Anfang eines Jahres, das uns mehr Möglichkeiten zeigt, als wir zu sehen wagten.

Das Entstehen der Musik ist auch ein Fingerzeig oder auch Resonanz gewesen. Monika Pfeiffer hat das vorherige Video als nicht schön, als nicht zielführend angemerkt. Und?

Diese Musik ist als stiller Hintergrund für exakt diesen Text entstanden. Eine sanfte Ambient‑Drone in 432 Hz, bewusst wortlos gehalten, damit sie das Lesen trägt, ohne abzulenken. Sie öffnet einen ruhigen Raum, lädt zum Verweilen ein und lässt die Gedanken langsamer werden. Dieses Video ist exklusiv für die Besucherinnen und Besucher dieser Website gedacht.

Ich freue mich darauf, diesen Weg weiter mit euch zu gehen. Schritt für Schritt. Wort für Wort.

 

Bis bald, Eure Mary

Hinter den Worten: Wenn Resonanz sichtbar wird

Manchmal zeigen Zahlen etwas, das Worte allein nicht fassen können.

In den vergangenen Wochen hat sich auf den beiden YouTube‑Kanälen von Autoren im Team – dem Hauptkanal und dem Kanal für Lyrik & Poesie – eine stille, aber deutliche Veränderung vollzogen.

Eine Resonanz, die nicht planbar war und doch wie ein Schritt erscheint, auf den wir im Stillen hingearbeitet haben.

Zu Beginn des klingenden Adventsbuchs 2025 bestand unser Publikum fast vollständig aus Menschen über 65 Jahren. Eine treue, warmherzige Gemeinschaft, die unsere poetischen Inhalte seit 5 Jahren trägt.

Doch bereits in der ersten Woche des diesjährigen Jubiläums-Adventsbuchs hat sich etwas geändert:
Plötzlich finden auch Menschen zwischen 35 und 60 Jahren ihren Weg zu uns. Sie hören zu, sie bleiben, sie teilen.

Gleichzeitig hat sich die Art des Zuhörens verändert.
Wo früher fast ausschließlich das Handy genutzt wurde, zeigt sich nun ein neuer Schwerpunkt: Viele schalten den Computer ein, setzen sich hin, hören und sehen bewusst. Die Gedichte, Geschichten und Segensworte werden nicht mehr im Vorübergehen konsumiert, sondern in einem Moment der Ruhe.

Diese Entwicklung bedeutet uns viel. Denn sie zeigt, dass Worte, die in der Stille entstehen, auch Stille erzeugen können – unabhängig vom Alter, unabhängig vom Alltag.

Das klingende Adventsbuch hat Türen geöffnet, mit denen wir nicht gerechnet hatten.

Und vielleicht ist das die schönste Erkenntnis dieses Jubiläumsjahres:

Poesie kann Menschen verbinden, die sich sonst nie begegnet wären.

Bis bald, Hinter den Worten

Der Start: Wir öffnen die Welt „Hinter den Worten“.

Hallo in unserer Kreativwerkstatt!

Endlich ist es so weit: Wir öffnen die Tür zu unserem neuen Blog „Hinter den Worten“ und laden dich ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Bisher haben wir unsere aktuellen Projekte und die neuesten Beiträge auf der Startseite geteilt. Aber was passiert eigentlich, bevor ein Beitrag fertig ist?

Was beschäftigt uns, wenn wir nicht gerade ein Adventsbuch planen oder an einem neuen Projekt feilen?

Welche Geschichten stecken zwischen den Zeilen und welche Gedanken hinter den Worten?

Genau darum geht es hier. Wir öffnen den Raum für persönliche Einblicke und zeigen, wie wir unsere Texte wirklich schmieden. Hier findest du keine lieblos generierten Texte, sondern das Ergebnis von Handwerk, Herzblut und der Expertise unserer Kreativen.

Es ist ein Ort für „Small Talk auf hohem Niveau“ – geschaffen von Menschen, die ihr Handwerk lieben.

Was dich hier erwartet: Einblicke in unsere Welt

In „Hinter den Worten“ möchten wir die Geschichten hinter den Geschichten erzählen. Freu dich auf unregelmäßige, spontane Einblicke zu Themen wie:

  • Die erste Zeile: Wie entsteht eine bestimmte Kurzgeschichte? Woher kommt die Inspiration für ein Gedicht?

  • Bücher unter der Lupe: Wir beleuchten unsere eigenen Werke – vom Kinderbuch bis zum Lyrikband – einmal genauer und verraten die persönlichen Hintergründe.

  • Interviews & Anekdoten: Lerne die Stimmen hinter den Texten kennen. Wir sprechen über Motivation, Herausforderungen und teilen persönliche Anekdoten aus dem Autorenalltag.

  • Aktuelles & Inspiration: Was uns als Team bewegt, welche Themen uns beschäftigen und welche anderen Werke uns inspirieren.

Der Start von „Hinter den Worten“ fällt zufällig in eine sehr spannende Zeit für uns: Wir feiern gerade nicht nur unser fünftes Adventsbuch, sondern haben auch den Markenschutz für Autoren im Team eintragen lassen. Das ist ein großer Schritt, der zeigt: Wir sind gekommen, um zu bleiben.

Wir freuen uns darauf, hier mit dir ins Gespräch zu kommen und zu zeigen, dass die Arbeit an Texten nicht immer nur still und leise ist.

Bis bald hinter den Worten