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Ein Mädchen steht im Hof einer ägyptischen Familie. In ihren Händen hält sie ein junges Krokodil – ruhig, selbstverständlich, als gehöre es einfach zu ihrem Alltag. Das Licht fällt weich durch die Bäume, Staub tanzt in der Luft, und hinter ihr leuchtet eine türkisfarbene Bank. Ein Moment, der zeigt, wie nah Mut und Unbefangenheit beieinander liegen.
Gabriela Alexandra Scharff erzählt in diesem Beitrag von genau solchen Begegnungen – und von denen, die nicht stattfinden konnten. Sie berichtet, dass Gespräche mit Frauen kaum möglich waren, nicht nur wegen der Sprache, sondern wegen Rollen und Wegen, die streng getrennt sind. Sie beschreibt einen humorvollen Friseurbesuch, der ganz anders verlief als erwartet, und die Präsenz der Männer, die als Familienoberhäupter über jeden Schritt der Frauen informiert sind. Sie beobachtet Kinder, die eher auf dem Feld stehen als im Klassenzimmer, weil Schulen überfüllt sind und der Alltag anderes verlangt.
Zwischen all diesen Eindrücken stellt sie sich die leisen Fragen, die bleiben: Was denken die Frauen? Wovon träumen sie? Und was würde dieses Mädchen erzählen, wenn es könnte.
Text, authentische Fotos & Stimme: Gabriela Alexandra Scharff
Musik: Desert Evening von Josies World
Ergänzende Bilder mit Hilfe der KI & Arrangement: Mary Winkens
Copyright: Autoren im Team