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Gedichte 2024

Hören statt Lesen

Aktuellstes Gedicht auf dieser Seite:

Sehnsucht nach dem Frühling (A. H. Hoffmann von Fallersleben) 02.03.2024

Gedichte sind nicht immer zwangsläufig begleitet von Reimen. Gedichte gibt es in vielen Variationen. So auch bei den Autoren im Team. Alt bekannte Gedichte berühmter Dichter aus längst vergangenen Zeiten und Neues von aktuellen Autorinnen und Autoren präsentieren wir hier gern unter dem Dach der Autoren im Team.

Wie könnte dein Text mit uns erscheinen?
Sende uns eine E-Mail mit deinem Text. Passt er, dann wird er von unseren Off-Sprecherinnen und Off-Sprechern vertont, um anschließend als Video hier alle Interessierte zu erfreuen. Deshalb erteile mit deiner Mail auch gleich die Erlaubnis, dass dein Text sowohl vertont als auch durch die Autoren im Team kostenlos in einem Video veröffentlicht werden darf. Denn das Urheberrecht liegt natürlich bei dir, sodass du uns das uneingeschränkte Nutzungsrecht überlassen müsstest, damit wir veröffentlichen können.

Willst du uns gern deine Meinung zu einem unserer Videos mitteilen, dann schreibe uns. Konstruktive Kritik kann niemals schaden.

Wenn wir euch ein neues Gedicht präsentieren möchten, dann werden wir das immer hier tun. Das heißt, diese Seite wird im Laufe des Jahres wachsen.

Achtet einfach auf das Datum der Ankündigung, dann wisst ihr, ob ihr noch auf dem Laufenden seid oder wieder etwas Neues hinzugekommen ist.

Wir wünschen viel Vergnügen mit unseren nachfolgenden Gedichten 2024!

Videos zu diesem Beitrag:

Der Frühling, er bewegt nicht nur unsere Gemüter. Er rührt an unsere Herzen und weckt die Lebensgeister. Und wenn der Frühling sich – wie es naturgemäß auch schon einmal passiert – verspätet, wächst die Sehnsucht ins Unermessliche. Die berühmtesten Dichter der alten Zeit haben den Frühling oft verherrlicht, er wurde besungen, er wurde freudig begrüßt. So wollen auch die Autoren im Team das Thema Frühling gebührend würdigen. Den Frühlingsreigen eröffnet A. H. Hoffmann von Fallersleben mit „Sehnsucht nach dem Frühling“

vorgelesen wird das Gedicht von Monika Pfeiffer

 

Copyright: Autoren im Team

Viren und Keime – ein hochaktuelles Thema – leider. Wohin man hört, wohin man schaut, es schnieft und schnauft, hustet, fiebert oder fröstelt die Menschheit in unserem Land.

Unser Team hat selbst leidvolle – ja echt jetzt – leidvolle Erfahrungen mit Viren und Keimen gerade in den ersten beiden Monaten des Jahres gemacht. Für Monika Pfeiffer waren diese winzigen Angreifer Grund und Auslöser für das Gedicht. Wer Monikas Stimme kennt, hört tatsächlich noch die letzten Nachwehen des virenbehafteten Angriffs auf ihre Stimmbänder.

Gedicht: Monika Pfeiffer

vorgelesen von Monika Pfeiffer

illustriert von Mary Winkens

Copyright: Autoren im Team

Augustin Wibbelt, Priester, Autor, deutscher Lyriker

Ein Allrounder der deutschen Sprache – so würde man ihn heute bezeichnen. Geboren wurde er im Kreis Warendorf;  er ist eine regionale Berühmtheit in Westfalen.

Er verfaßte zahlreiche Artikel in weltanschaulichen Themen in hochdeutsch, daneben genauso viele Erzählungen, Dialoge und Gedichte im westfälischen Dialekt.

Der nachfolgende Text stammt von Rainer Schepper, der Augustin Wibbelt noch kennenlernen durfte:

„In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fanden die Romane des Priesters und seine zahlreichen Veröffentlichungen in Zeitschriften ein großes Publikum. Doch heute, so bedauert Schepper, würden sie kaum noch gelesen. Die Mundart gehe immer weiter zurück, aber wer zweisprachig aufgewachsen sei – plattdeutsch und hochdeutsch –, der habe einen größeren geistigen Reichtum.

Dass das münsterländische Platt nicht so populär ist, führt Schepper auch auf die vielen Diphtonge zurück, also Doppelvokale wie „iä“ in „biäter“ (besser) oder „uo“ in „buoben“ (oben). „Das erschwert das Lesen“, stellt der Autor fest.

Aber der Niedergang des münsterländischen Platts hat laut Schepper ebenfalls einen historischen Grund: „Seit Westfalen zu Preußen gekommen ist, hat man die Mundart systematisch aus den Schulstuben herausgeprügelt.“ Daher ist auch das Gedicht „Dat Pöggsken“ über einen kleinen Frosch in der grünen Hose nicht mehr so bekannt, das erstmals 1909 veröffentlicht wurde.“

 

Ein Beitrag von Monika Pfeiffer

Illustrationen: Mary Winkens

Video: Winkens/Pfeiffer

Copyright: Autoren im Team

 

Da bereits seit Monaten dem Wort Frieden weniger Gewicht verliehen wird als dem Gegenteil, stellen wir dieses Gedicht, dass wir bereits im August 2023 veröffentlicht haben, noch einmal in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Von diesem Gedicht, das auch als Volksgut bezeichnet werden darf, existieren einige Versionen. Wir haben uns für den Text von 1920 entschieden, ob es noch ältere Fassungen gibt, entzieht sich unserer Kenntnis.

Text: stammt aus dem Volksgut
Off-Sprecherin: Maritée Winkens
Video: Winkens/Pfeiffer

Alle einzelnen Bestandteile dieses Videoclips unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht – auch nicht auszugsweise – gewerblich genutzt werden. Unentgeltlich darf er ohne Einschränkungen in sozialen Einrichtungen gezeigt werden.

 

Lore Carstens ist eine eher unbekannte Dichterin des letzten Jahrhunderts. Das Interesse von Mary Winkens hat sie deshalb gewonnen, weil im Zuhause ihrer Kindheit der Hochzeitsspruch „Unser Lebensweg“ der Großeltern einen Ehrenplatz im „guten Zimmer“ einnahm.  Übrigens hängt dieser Spruch heute in Marys eigenen Räumen.

Umfangreiche Recherchen haben nicht wirklich Ergiebiges zu Tage gebracht. Gefunden hat Mary, dass diese Art von Gedichten in der Vorkriegszeit als Hochzeitsgeschenke sehr beliebt waren. So kann auch das „Stille Glück“ in diese Kategorie eingeordnet werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt unter dem Namen der Autoren im Team

Gedicht: Lore Carstens

gelesen von Maritée Winkens

illustriert von Mary Winkens

Video: Winkens/Pfeiffer

Dieser Clip unterliegt dem Urheberrecht und darf nicht zu gewerblichen Zwecken – auch nicht auszugsweise – verwendet werden. Unentgeltlich darf er gerne in sozialen Einrichtungen gezeigt werden

Text: Monika Pfeiffer
Off-Sprecherin: Monika Pfeiffer
Video: Winkens/Pfeiffer

Alle einzelnen Bestandteile dieses Videoclips unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht – auch nicht auszugsweise – gewerblich genutzt werden. Unentgeltlich darf er ohne Einschränkungen in sozialen Einrichtungen gezeigt werden.